Historischer Rückblick

Entstehung und Geschichte der Diakonie-Station Schneverdingen - Neuenkirchen gGmbH: 

Seit ca. 100 Jahren ist die evangelische Gemeindekrankenpflege in Schneverdingen präsent.

Bis zur Gründung der Sozial-Diakoniestation war die Schwesterstation im Gemeindehaus der Peter und Paul Kirchengemeinde in der Friedenstrasse 3 und überwiegend mit ein oder zwei Diakonissen der umliegenden Mutterhäuser (Rotenburg oder Henriettenstift Hannover) besetzt.

Die Gemeindeschwester fuhr mit dem Fahrrad, Moped und später auch mit dem Auto. 

Die Veränderung in Gesellschaft und Gesundheitswesen machten es erforderlich die häusliche Alten- und Krankenpflege neu zu strukturieren.In Niedersachsen war die politische Voraussetzung einer Sozialstation ab 1977 gegeben.

April 1978:
CDU Ratsfraktion stellt beim Rat der Stadt Schneverdingen den Antrag eine Sozialstation in Schneverdingen einzurichten.

Es wird eine Arbeitsgruppe mit folgenden Vertretern gebildet:

-          ev.-luth. Kirchengemeinden Schneverdingen und Heber
-          kath. Kirchengemeinde Schneverdingen
-          AWO Schneverdingen
-          Verein für Diakonie Schneverdingen e.V.DRK Ortsverein Schneverdingen
-          Stadt Schneverdingen

März 1980:
Die Vereinbarung über die Aufgaben der Sozial-Diakoniestation wird unterzeichnet.

Juli 1980:
Die Vereinbarung der Arbeitsgemeinschaft tritt in Kraft.
Geschäftsführer und Verwaltungsleiter: Herr Erich Vorwerk
Leitende Pflegefachkraft: Diakonisse Elisabeth Buhrfeindt 
Die zentrale Anlauf- und Vermittlungsstelle mit den entsprechenden Räumlichkeiten (Büro, Mitarbeiterbesprechungszimmer,
Sanitär- und Abstellräume) werden im Schneverdinger Alten- und Pflegeheim „Der Tannenhof“ eingerichtet.
 
Oktober 1994
Herr Pastor Dalby übernimmt die Geschäftsführung, Frau Anneliese Sippel die Leitung der Verwaltung.

Oktober 1995
Umzug in die neuen Räumlichkeiten „Am Kirchhof 12“ auf Grund der gestiegenen Mitarbeiterzahl.
 
Dezember 1995
Die Arbeitsgemeinschaft der Sozial-Diakoniestation löst sich auf.
Damit erlischt auch die Defizitabdeckung durch die Stadt Schneverdingen.
 
Januar 1996
Die Markus-Kirchengemeinde übernimmt die alleinige Trägerschaft der Station.
Aus der Sozial-Diakoniestation wird die Diakonie-Station Schneverdingen.
Alle Mitarbeiter der vorherigen Träger (ev.-luth. Kirchengemeinde Peter und Paul, DRK, Diakonieverein)
werden von dem neuen Träger übernommen.
In den neuen Räumlichkeiten haben wir außerdem Platz das Diakonische Profil der Station auszubauen. Die Schulung der ehrenamtlichen Hospizmitarbeiter und die Treffen der Hospizmitarbeiter finden in den Räumen der Markusgemeinde statt.

Oktober 1998:

Gründung eines Qualitätszirkels

November 1998:
Vorstellung unseres Stationshandbuches auf einer Fachtagung für Leitungskräfte von Sozialstationen und anderen ambulanten Pflegestationen in Meißen

Februar 1999
Artikel über die Vorstellung unseres Handbuches in Meißen in der Pflegezeitschrift „Care-Konkret“

 Juli 1999
Das Einsatzgebiet der Diakonie Station Schneverdingen wird um das Gebiet der Gemeinde Neuenkirchen vergrößert.
Die Schwesternstation der Kirchengemeinde, die bis dahin mit der Diakonie Station Soltau kooperierte,
schließt sich unserer Diakonie Station an. Es werden 3 Mitarbeiter übernommen.
Ein Krankenpfleger, eine Altenpflegerin und eine Haus- und Familienpflegerin.

April 2000
Das ehrenamtliche Angebot der Diakonie-Station wird um eine Stillgruppe erweitert, geleitet von Schwester Regina Dinges.
Das Treffen der Gruppe findet 2x monatlich statt.
 
Mai 2000
Bärbel Rathemacher übernimmt die Aufgabe der stellvertretenden Pflegedienstleitung.
Birgit Schürmann wird Mentorin für den Qualitätszirkel.
Beginn der Teilnahme an der Erprobungsphase für das Rahmenhandbuch Diakonie-Siegel-Pflege.
 
September 2002
Es werden auch in Neuenkirchen Kurse für pflegende Angehörige angeboten.

Januar 2003
Gründung des Gesprächskreises für pflegende Angehörige in Neuenkirchen,
jeden ersten Dienstag im Monat.

Februar 2003
Regina Dinges schließt ihre Ausbildung zur Pflegedienstleitung ab und erhält ihre Leistungsqualifikation. 

Mai 2003
Birgit Schürmann schließt ihre Fortbildung zur Qualitätsbeauftragten für ambulante und stationäre Einrichtungen der Diakonie erfolgreich ab und wird als Qualitätsbeauftragte in der Station eingesetzt.
 
18. August 2003
Umzug in die neuen Räumlichkeiten an der Bahnhofstraße 21 in Schneverdingen.